• Die zusehende Erholung des Goldpreises basiert auf einem schwachen US-Dollar, fallenden Anleiherenditen und dem niedrigen Realzins.

    BildFED-Chefin Yellen stellte mit der Zinserhöhung am 15. März klar, dass es keine Verschärfung bei zukünftigen Zinserhöhungen geben werde. Daraufhin kamen die spekulativen Finanzanleger zum Gold zurück.

    Die stark nach oben gegangene Inflationsrate führt zu einem Kaufkraftverlust. Immerhin befindet sich der Realzins auf einem Rekordminus – minus 2,55 Prozent im Februar. Goldpreis und Realzins sind eng miteinander verbunden. Umso niedriger die Zinsen sind, desto attraktiver wird ein Goldinvestment. Denn das Argument, dass Gold keine Zinsen erwirtschaftet, zieht nicht mehr.

    Dazu drohen Unsicherheiten, was dem Goldpreis ebenfalls zuträglich ist, wenn sich Großbritannien aus der EU verabschiedet. Da wird diesen Monat die Entwicklung des Goldpreises besonders interessant. Statistisch gesehen ist seit 1970 der März der schlechteste Monat bezüglich des Preises des Edelmetalls. Durchschnittlich brachte der Monat März ein Minus von 0,62 Prozent. Jedoch gibt es keine Regel ohne Ausnahme und der März 2017 könnte eine Ausnahme werden.

    Zeit also sich auch bei Goldgesellschaften umzuschauen. In Simbabwe produziert Caledonia Mining – https://www.youtube.com/watch?v=41CXblESXwQ&t=11s – in seiner Blanket-Mine erfolgreich Gold und zahlt Dividenden. Zu 49 Prozent ist Caledonia und zu 51 Prozent sind einheimische Investoren beteiligt. Für 2017 wird eine Produktion von 60.000 Unzen Gold und ab 2021 von rund 80.000 Unzen angestrebt. Mit der Unterstützung der Einheimischen sollte die Wachstumsstrategie gelingen.

    Einen anderen Weg geht Osisko Gold Royalties – https://www.youtube.com/watch?v=4t8wKqqe2MU -. Mit Lizenzabgaben wird das Geld verdient. Der Fokus liegt dabei auf Kanada und dem amerikanischen Kontinent. Beteiligungen bestehen beispielsweise bei Falco Resources, Arizona Mining, Barkerville Gold und jüngst auch bei Taseko Mines (Silber). Aktionäre von Osisko Gold Royalties konnten sich auch in den letzten Quartalen über Dividendenzahlungen freuen.

    Dieser Bericht wurde von unserer Kollegin Ingrid Heinritzi verfasst, den wir nur als zusätzliche Information zur Verfügung stellen.

    Viele Grüße

    Ihr

    Jörg Schulte

    Gemäß §34 WpHG weise ich darauf hin, dass JS Research oder Mitarbeiter des Unternehmens jederzeit eigene Geschäfte in den Aktien der vorgestellten Unternehmen erwerben oder veräußern (z.B. Long- oder Shortpositionen) können. Das gilt ebenso für Optionen und Derivate, die auf diesen Wertpapieren basieren. Die daraus eventuell resultierenden Transaktionen können unter Umständen den jeweiligen Aktienkurs des Unternehmens beeinflussen. Die auf den „Webseiten“, dem Newsletter oder den Research-Berichten veröffentlichten Informationen, Empfehlungen, Interviews und Unternehmenspräsentationen werden von den jeweiligen Unternehmen oder Dritten (sogenannte „third parties“) bezahlt. Zu den „third parties“ zählen z.B. Investor Relations- und Public Relations-Unternehmen, Broker oder Investoren. JS Research oder dessen Mitarbeiter können teilweise direkt oder indirekt für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und andere Dienstleistungen von den besprochenen Unternehmen oder sogenannten „third parties“ mit einer Aufwandsentschädigung entlohnt werden. Auch wenn wir jeden Bericht nach bestem Wissen und Gewissen erstellen, raten wir Ihnen bezüglich Ihrer Anlageentscheidungen noch weitere externe Quellen, wie z.B. Ihre Hausbank oder einen Berater Ihres Vertrauens, hinzuzuziehen. Deshalb ist auch die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der hier behandelten Ausführungen für die eigenen Anlageentscheidungen möglicherweise resultieren können, kategorisch ausgeschlossen. Die Depotanteile einzelner Aktien sollten gerade bei Rohstoff- und Explorationsaktien und bei gering kapitalisierten Werten nur so viel betragen, dass auch bei einem Totalverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann.

    Besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung (sogenannte „Small Caps“) und speziell Explorationswerte sowie generell alle börsennotierten Wertpapiere sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen. Die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiele für gesonderte Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Ex- und Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden), Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken.

    Disclaimer: Alle im Bericht veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die besprochenen Aktien, noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Dieser Bericht gibt nur die persönliche Meinung von Jörg Schulte wider und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber und seine Mitarbeiter für vertrauenswürdig erachten. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Für die Richtigkeit der dargestellten Charts und Daten zu den Rohstoff-, Devisen- und Aktienmärkten wird keine Gewähr übernommen. Es gelten ausschließlich die Englischen Originalmeldungen.

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    Bestes Umfeld für steigenden Goldpreis

    wurde gebloggt am 23. März 2017 in der Rubrik Presse - News
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