• Liquiditätsreserven im Unternehmen heben mit alternativen Finanzierungsmöglichkeiten

    (Hamburg, 02. April 2015) In vielen deutschen Unternehmen schlummern erhebliche Liquiditätspotenziale – so das Ergebnis einer Studie von der Unternehmensberatung Buchalik Brömmekamp. Bei der Untersuchung wurden 54 mittelständische Unternehmen zur Organisation, Planung und Umsetzung des Working Capital Managements (WCM) befragt. Dieses kann als Instrument zur Verbesserung der Liquidität und Rentabilität eines Unternehmens eingesetzt werden. Der Fokus lag bei der Befragung auf der Umsetzung wesentlicher Maßnahmen in den Bereichen Forderungs-, Vorrats- und Verbindlichkeitenmanagement. Im Bereich Forderungsmanagement sehen 54 Prozent der Befragten Optimierungsbedarf im eigenen Unternehmen, vor allem bei den Zuständigkeiten, personellen Ressourcen und dem Bewusstsein der Geschäftsleitung. Der Abhängigkeit vom Kunden wird eine sehr hohe Bedeutung beigemessen, sodass Maßnahmen im Bereich des Forderungsmanagements nicht stringent umgesetzt werden. Aus Angst den Kunden zu verlieren, werden deshalb oft lange Überschreitungen von Zahlungszielen geduldet, was die Liquiditätssituation im Unternehmen erheblich belasten kann.

    Schwachstelle Vorratsmanagement

    56 Prozent sehen das Vorratsmanagement als größte Schwachstelle des Working Capital Managements an. So werden Projekte der Sortimentsbereinigung oder auch das Outsourcing von Leistungen nur selten durchgeführt. Beim Verbindlichkeitenmanagement setzen viele Unternehmen bereits Maßnahmen wie die Vereinbarung und Ziehung von Skonto um (88 Prozent), verhandeln regelmäßig die Konditionen (78 Prozent) oder schließen Rahmenverträge ab (80 Prozent). Insgesamt bestätigen zwar 71 Prozent der Befragten das generelle Vorhandensein von Liquiditätspotenzialen, aber nur 35 Prozent haben eine Strategie zur Realisierung dieser Potenziale. „Die Ergebnisse decken sich mit anderen Studien aus diesem Bereich und auch unseren Erfahrungen – Liquiditätspotenziale werden im Mittelstand nicht konsequent genutzt“, berichtet Carl-Jan von der Goltz, Geschäftsführer der Maturus Finance GmbH. „Es fehlen klare Zuständigkeiten, eine gezielte Steuerung und Umsetzung der Maßnahmen sowie das fortlaufende Controlling dazu. Oft sind auch einfach die Kenntnisse zu den detaillierten Möglichkeiten und Potenzialen unzureichend. So können zum Beispiel alternative Finanzierungen, wie die Zwischenfinanzierung von Lieferungen durch Dritte (Finetrading), der Forderungsverkauf von Rechnungen mittels Factoring oder eine Liquiditätsbeschaffung durch das Heben stiller Reserven im Rahmen von Sale & Lease Back die Situation im Unternehmen erheblich verbessern.“

    Finanzierungsmodell Sale & Lease Back im Überblick

    Sale & Lease Back ist eine reine Innenfinanzierung und geeignet für produzierende Unternehmen. Gebrauchte Maschinen und Anlagen werden dabei verkauft und direkt wieder zurückgeleast. Durch den Verkauf wird schnell und flexibel frische Liquidität für das Unternehmen geschaffen. Diese kann ohne Beschränkungen für verschiedenste Zwecke eingesetzt werden, zum Beispiel für die Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen, die Ablösung von anderen Finanzierungsformen, den Erwerb eines anderen Unternehmens oder einfach für die Überbrückung eines Liquiditätsengpasses. Während bei den meisten Anbietern von Sale & Lease Back die Bonität des Unternehmens eine zentrale Rolle spielt, steht diese bei der Maturus Finance GmbH nicht im Vordergrund. Deswegen kann die Finanzierung in verschiedensten Unternehmenslagen angewendet werden. Im Fokus steht die Werthaltigkeit und Fungibilität der anzukaufenden Maschinen und Anlagen. Neben dem sofortigen Liquiditätsgewinn hat Sale & Lease Back weitere Vorteile: Die Eigenkapitalquote wird gestärkt, was einen „Hebeleffekt“ für weitere Finanzierungen ermöglichen kann. Die Leasingraten stellen zu wesentlichen Teilen abzugsfähige Betriebsausgaben dar. In der Regel können die Raten durch den Einsatz der Maschinen fortlaufend aus den erwirtschafteten Umsätzen finanziert werden.

    Schnelle Abwicklung von Sale & Lease Back: Der Ablauf

    Doch wie läuft dieses Verfahren in der Praxis ab? „Erhalten wir vom Unternehmen einen detaillierten Anlagenspiegel, können wir bereits eine erste Einschätzung zu den Reserven und einem möglichen Kaufpreis geben“, berichtet von der Goltz. „Sind ausreichend werthaltige Maschinen oder Anlagen für eine Sale & Lease Back-Finanzierung vorhanden, erfolgt eine vorläufige Bewertung des Anlagevermögens des Betriebes. Anschließend erstellen wir ein indikatives Angebot – nach dessen Annahme erfolgt die konkrete Bewertung des Maschinenparks durch einen Gutachter vor Ort im Unternehmen.“ Das Gutachten ist die Grundlage für die Erstellung des Sale & Lease Back-Vertrages. Es besteht dabei die Auswahl des Vertragsmodelles der Vollamortisation mit einer Amortisation der gesamten Anschaffungskosten während der Vertragsdauer und zugesichertem Optionsrecht auf Kauf durch den Leasingnehmer, alternativ auch die Verlängerung des Leasingvertrages oder Teilamortisation (Andienungsrecht gegenüber dem Unternehmen zum vertraglich vereinbarten „kalkulierten Restwert“). Die Leasingdauer beträgt durchschnittlich zwischen 36 und 54 Monaten. Anschließend müssen vom Unternehmen noch verschiedene Unterlagen eingereicht werden, wie zum Beispiel entsprechende Eigentumsnachweise. In der Regel dauert der Sale & Lease Back-Vorgang von der Erstansprache bis zur Auszahlung des vertraglich vereinbarten Kaufpreises etwa sechs bis acht Wochen

    Weitere Informationen gibt es unter www.maturus.com. Dort kann auch das Magazin „maturus aktuell“ kostenlos heruntergeladen werden.

    Über:

    Maturus Finance GmbH
    Herr Carl-Jan von der Goltz
    Brodschrangen 3-5
    20457 Hamburg
    Deutschland

    fon ..: +49 40 300 39 36-250
    fax ..: +49 40 300 39 36-249
    web ..: http://www.maturus.com
    email : info@maturus.com

    Kurzprofil Maturus Finance GmbH

    Die Maturus Finance GmbH ist eine bankenunabhängige Finanzierungsgesellschaft und bietet innovative Wege in der Unternehmensfinanzierung an. Der Finanzdienstleister ist Ansprechpartner für mittelständische Produktionsunternehmen, die im Rahmen ihrer aktuellen Finanzierungsstruktur Alternativen zu bestehenden Bankverbindungen suchen und ihren unternehmerischen Spielraum erweitern wollen. Finanzierungslösungen werden bereits ab einem Volumen von 250 TEUR (Zeitwert der Maschinen) und bis ca. 10 Mio. EUR angeboten, was in der Regel mit Umsatzgrößen der Unternehmen von ca. 10 Mio. bis 200 Mio. EUR korrespondiert.

    Pressekontakt:

    ABG Marketing GmbH & Co. KG
    Frau Ilka Stiegler
    Wiener Str. 98
    01219 Dresden

    fon ..: +49 173 264 2301
    web ..: http://www.abg-partner.de
    email : stiegler@maturus.com

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    Liquiditätspotenziale im deutschen Mittelstand heben

    wurde gebloggt am 2. April 2015 in der Rubrik Presse - News
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