• Saxo Bank will Franken-Gefahr kommen gesehen haben

    Nach Medienberichten haben zahlreiche Großbanken Milliarden an Verlusten hinnehmen müssen, nachdem die Schweizerische Nationalbank überraschend ihren Mindestkurs für den Euro aufgegeben hatte. Doch die Auswirkungen der Entscheidung haben auch Privatanleger getroffen. Bei der Frankfurter Kanzlei LSS Rechtsanwälte haben sich zahlreiche Geschädigte gemeldet, die mit Forderungen ihrer Banken und Broker in Millionehöhe konfrontiert sind. Zu den Geschädigten gehören Kunden der dänischen Saxo Bank.

    Nach den vorzitierten Medienberichten war es eine beliebte Handelsstrategie, den Franken leer zu verkaufen und die meisten institutionellen Akteure hätten ihre Positionen über Kredite gut 20-fach ausgeweitet. Bei einer solchen Hebelung vernichtet eine Bewegung von fünf Prozent gegen die Position den gesamten Wert derselben. Dennoch soll die Handelsstrategie nach den Modellen der Finanzfirmen als relativ risikoarm gegolten haben, weil die Volatilität des Franken durch den Mindestkurs für den Euro, beziehungsweise Frankendeckel der SNB als begrenzt galt, so Bloomberg unter Berufung auf Mark T. Williams, Spezialist für Risikomanagement an der Universität Boston. Nach Auskunft des Leiters des Bank- und Kapitalmarktrechtlichen Dezernats bei LSS, Matthias Schröder, trifft es die privaten Anleger deutlich härter: „Für alle Anleger mit denen ich gesprochen hatte, war es unvorstellbar, dass mit Optionsgeschäften in Schweizer Franken, unbegrenzte Nachforderungen der Banken verbunden sein könnten, die über den geforderten Margineinschüssen liegen“. Schröder erkennt teilweise gravierdene Aufklärungs- und Handlingfehler auf Seite der Broker und Baken. Die Saxo Bank bestätigte am 20.01.2015 gegenüber der Handelszeitung, dass vor vier Monaten in ihrem Hause begonnen wurde von den Kunden „Sicherheitsleistungen in Höhe von 8 Prozent ihrer fremdfinanzierten Franken-Konten zu bilden, seinerzeit ein vierfacher Anstieg. Ausserdem begrenzte die Gesellschaft das Ausleihevolumen um ein Viertel auf 12,5 Prozent“. Interessant ist, dass die Bank von „Absicherungen“ gegenüber Verlusten spricht. Eine Absicherung, die offensichtlich höchst unzulänglich war. Gerüchteweise soll eine fast dreistellige Zahl von Kunden, Nachforderungen von teilweise je über 1 Million ausgesetzt sein.

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    LSS Rechtsanwälte
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    Devisenbanken drohen hohe Ausfälle und Klagen ruinierter Privatkunden

    wurde gebloggt am 21. Januar 2015 in der Rubrik Presse - News
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