• Wenn der Verzehr von süßen, sauren oder heißen Lebensmittel zum unangenehmen Erlebnis wird oder selbst ein Vorbeiziehen eines kalten Lufthauchs zu Schmerzen führt, leiden Patienten unter schmerzempfindlichen Zähnen. „Die Ursachen für diese Defekte sind meist eine Kombination aus Zahnschmelz- und Zahnfleischrückgang“, erläutert Dr. Maik Levold von Levold & Becker, Ihrer Zahnarztpraxis Wilmersdorf in Berlin. Es wird dabei zwischen nicht-entzündlichen und entzündlichen Entstehungsfaktoren unterschieden. Bei nicht-entzündlichen Faktoren ist das Zahnfleisch nicht entzündet und die Defekte treten in der Regel im Frontzahnbereich oder an den Eckzähnen auf. Ursächlich dafür sind meist falsche Putztechniken. So hat der Eckzahn eine dominante Stellung im Zahnbogen und wenn die Zahnbürste zu fest aufgedrückt wird und die Zähne mit schrubbenden Bewegungen geputzt werden, können waagerechte Rillen im Zahnschmelz entstehen. Derartige Defekte können aber beim Zähneknirschen entstehen. Auch Säure wie beim häufigen Verzehr von säurehaltigen Lebensmitteln oder Getränke wie Säfte, Cola etc. macht den Schmelz immer dünner und damit anfällig. Die entzündlichen Entstehungsfaktoren sind Zahnfleischentzündungen und Zahnfleischrückgang. Sie sorgen für freiliegende und damit für anfällige Zahnhälse, welche in aller Regel durch mangelhafte Mundhygiene verursacht werden. Denn dann sammelt sich Plaque an, das zu diesen Entzündungen führt. Während eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) noch schnell heilbar ist, ist die nächste Stufe Parodontitis schon problematischer. Dabei ist nicht nur das Zahnfleisch, sondern der ganze Zahnhalteapparat, also Bänder, Knochenfach, Zahnzement und Wurzelhaut entzündet.

    Erkennen nicht immer einfach

    Menschen haben natürlich unterschiedliche Zahnlängen. Das macht es für viele Patienten nicht einfach zu erkennen, ob ein Zahn nun besonders lang ist oder wirklich ein Zahnfleischrückgang vorliegt. Wenn zudem keine sonderlichen Schmerzen vorliegen, ist es besonders Aufgabe des Zahnarztes dieses festzustellen. Mittels spezieller Instrumente oder auch Fotos ist messbar, ob ein Zahnfleischrückgang vorliegt oder nicht. Die Behandlungsmethoden für freiliegende Zahnhälse (Rezessionen) sind vielfältig. Zahnhalsdefekte ab einer bestimmte Tiefe sollte aber behandelt werden, damit sich in den Kuhlen keine Speisereste sammeln können und die Situation verschlimmern. Eine kleine Zahnhalsfüllung kann der Kariesentstehung, der Plaqueansammlung und möglichen Zerstörung des Zahnhalteapparates vorbeugen. Damit wird aber nur die Zahnschmelzsubstanz aufgefüllt, das Problem des zurückgegangenen Zahnfleischs ist damit noch nicht behoben. Dafür wiederum eignen sich plastische Operationsmethoden wie beispielsweise der Transport von Schleimhaut an die entsprechende Stelle.

    Je früher ein möglicher Zahnfleischrückgang behandelt, desto besser ist es natürlich. Patienten mit schmerzempfindlichen Zähnen und freiliegenden Zahnhälsen sollten daher nicht zögern, ihren Arzt zu konsultieren, um frühzeitige Therapiemaßnahmen einleiten zu können.

    Zahnarztpraxis Levold & Becker
    Dr. Maik Levold
    Hohenzollerndamm 82

    14199 Berlin-Grunewald
    Deutschland

    E-Mail: kontakt@levold-becker.de
    Homepage: http://www.levold-becker.de/
    Telefon: 030 – 825 80 20

    Pressekontakt
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    Maßnahmen gegen schmerzempfindliche Zähne

    wurde gebloggt am 10. April 2013 in der Rubrik Gesundheit
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