• Können die Raten des Hypothekenkredites nicht mehr gezahlt werden, gehen Immobilien in die Zwangsversteigerung. Dazu beantragt die Bank die Zwangsversteigerung beim zuständigen Amtsgericht des Bezirks, das daraufhin einen Versteigerungstermin. Doch oft reicht der in der Zwangsversteigerung erzielte Kaufpreis nicht aus, um die Restschuld des Eigentümers zu tilgen – zum Nachteil des Verkäufers, aber auch zum Vorteil des neuen Besitzers.

    Not leidender Kredit – das Aus für das Eigenheim
    Ist der Kredit bei der Bank Not leidend geworden, sind die Rückzahlungen im Verzug und die Darlehensgeber zu einem längeren Zuwarten nicht mehr bereit, so hilft meist nur noch der Verkauf des Anwesens. Unter Zeitdruck und unter finanziellem Druck wird oft auch bei einem privaten Verkauf nur ein Bruchteil des Wertes der Immobilie erzielt.

    Zum Ersten, zum Zweiten – und zuschlagen
    Potenziellen Kaufinteressenten bieten die Immobilien aus der Zwangsversteigerung jedoch große Möglichkeiten: Mit wenig finanziellen Mitteln können oft ansprechende Immobilien, die zudem erst wenige Jahre alt sind, bezugsfertig erworben werden. Hinzu kommt, dass auch die eingetragene Grundschuldhypothek übernommen werden kann – was unter Umständen Kosten spart und niedrige Zinsen sichert.

    Gut vorbereitet in die Zwangsversteigerung
    Die Termine des Amtsgerichtes werden mit einer ausreichenden Vorlaufzeit eingeplant. Während dieser Zeit können die Kaufinteressenten das Objekt besichtigen. Die Einsicht in das Verkehrswert-Gutachten beim Amtsgericht empfiehlt sich in jedem Fall. Denn hier finden sich Hinweise auf die Lage und den Zustand der Immobilie. Der Grundbuchauszug gibt weitere Hinweise – und zwar auf die Eigentumsverhältnisse der Immobilie. Sind dort in Abteilung zwei besondere Lasten eingetragen, wie etwa ein Nießbrauchsrecht oder ein Wohnrecht, so ist Vorsicht angeraten.

    Bevor der Hammer fällt
    Bereits vor der Versteigerung werden zehn Prozent des Verkehrswertes fällig. Diese stellen eine Sicherheitsleistung dar, um bei der folgenden Versteigerung mitbieten zu können. Die Hinterlegung des Betrages muss unbar erfolgen. Ein Verrechnungsscheck der Bank, ein Bundesbankscheck oder eine selbstschuldnerische Bankbürgschaft kann jedoch hinterlegt werden. Zu beachten ist, dass die Dokumente höchsten drei Tage vor dem Versteigerungstermin ausgestellt werden dürfen.

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    Zwangsversteigerung und was Sie darüber wissen sollten

    wurde gebloggt am 9. April 2013 in der Rubrik Finanzen
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